BabyNight .... feelings, thoughts and freedom


Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.

Mahatma Gandhi

Mit diesem Zitat ist für mich so viel gesagt .... ich habe diesen Satz so oft gelesen, gesehen .... und bin so verwundert, wie verschieden ich diesen betrachtet, interpretiert habe ... das eigene Bewusstsein stellt immer unsere persönliche Barriere, Grenzen und Möglichkeiten da - danke, dass ich das immer und immer wieder und tiefer erfahren darf.

nachdem ich die wertvolle Aufgabe zu den meinen jetzigen zählen kann Tante zu sein, darf ich nicht nur in diesem Fall, sondern über mich, das Menschsein selbst, und worum es da geht, noch tiefer beobachten, lernen, erkennen.

ich hab nun schon öfter gehört, dass wir unsere eigenen Themen uns mit Kids nochmals anschauen dürfen .... aber hallo! viele Einsichten über Umgangsdynamiken, Erlebnisse und selbst erfahrener Auslieferung an die Situationen, Forderungen des kleinen Menschen, die ich erst lernen darf zu deuten haben mich sehr gefordert letzte Nacht, ich mich um meinen zauberhaften Neffen "kümmern", begleiten... ich beobachtete, dass wenn meine eigenen Bedürfnisse nicht abgedeckt sind, mir in dem Fall der Schlaf gefehlt hat, sich auf einmal 2 hilflose Kinder gegenüberstehen, nur ist das eine etwas größer, als das Andere ....

Ich durfte mich in Handlungen, Gedanken und Emotionen der Hilfslosigkeit mit gefolgter Wut und sonstigen Widerstandsreaktionen wiederfinden ... und die Auswirkungen dessen auf David feststellen; nicht nur, dass dadurch sein Unwohlsein und das Schreien zugenommen haben, sondern ich durfte auch eine Art Angst und Ablehnung mit gegenüber feststellen.

Ich war fasziniert und schockiert zugleich, wie viel Macht wir Menschen mit unserem derzeitigen Zustand und unserer Entscheidung dessen auf ein so offenes System eines Menschleins im Kleinkindalter haben und bin dann auf etwas gestoßen, das mich an die Rede von Nelson Mandela erinnert:

"Unsere tiefste Angst ist nicht,

dass wir unzulänglich sind,

Unsere tiefste Angst ist,

dass wir unermesslich machtvoll sind.

Es ist unser Licht, das wir fürchten,

nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich,

dass ich leuchtend, begnadet,

phantastisch sein darf?“

Wer bist du denn, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Wenn du dich klein machst,

dient das der Welt nicht.

Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,

wenn du schrumpfst,

damit andere um dich herum,

sich nicht verunsichert fühlen.