Svadishthana Chakra .. dein SeelenZuHause

Kreativ sein bedeutet das Leben zu lieben.

Du kannst nur kreativ sein, wenn du das Leben genug liebst, dass du seine Schönheit steigern möchtes, ihm ein wenig mehr Musik bringen möchtest, ein wenig mehr Poetik, ein wenig mehr Tanz.

Osho




Workshop Svadishthana Chakra

… verbinde dich, pflege dein Seelenzuhause!


Sva = Selbst, das Eigene; Adishthana: Wohnstätte

⦁ Sitz: ⦁ Kreuzbein, Unterleib, Hüften, Becken

⦁ Kshetra: ⦁ Linga, bzw. ⦁ Yoni (in den Geschlechtsorganen)

⦁ Farbe: Weiß, Orange

⦁ Kernsilbe: ⦁ Vam

⦁ Symbol: ⦁ Mondsichel, Lotusblüte

⦁ Tier: Krokodil-Fisch

⦁ Element: Wasser

⦁ Sinneswahrnehmung: Geschmack

⦁ Charaktereigenschaft: Hingabe, Loslassen, Liebe, Demut, Mitgefühl, Mitleid, Intuition, Fließen, Gottesliebe, Vertrauen, Kreativität, Genuss, Wechsel

⦁ Physik: Kreisen, Fließen - zirkular, konzentriert, flüssig; bleibende Bewegung

⦁ Lebensprinzip: Karma – Handeln ohne die Bindung an die Früchte unserer Handlungen; Schöpfung alles Neuen

⦁ Gott: ⦁ Vishnu

⦁ Göttin: ⦁ Rakini

⦁ Asana (Körperstellung): Hula - Hüftkreisen, Infinity – liegende 8, Katzengang – Catwalk, Happy Baby, ⦁ Sethu Bandhasana- Schulterbrücke, ⦁ Padmasana - Lotussitz und Lotusvariationen der verschiedenen Asanas, ⦁ Yoga Mudra, ⦁ Yoga Nidrasana - Schlafhaltung der Yogis, ⦁ Kurmasana - Schildkröte, ⦁ Trikonasana - Dreieck, ⦁ Paschimotthanasana - Vorwärtsbeuge, ⦁ Ardha Matsyendrasana - Drehsitz im Lotus

⦁ Edelsteine: ⦁ Karneol, ⦁ Orangencalcit, ⦁ Beryll, orangefarbener ⦁ Mondstein

⦁ Aromen: ⦁ Ylang-Ylang, ⦁ Orange, ⦁ Sandelholz, ⦁ Myrrhe


Qualitäten, Bedeutung, Lebensprinzip und Grundsätzliches zum 2. Chakra:

Das 2. Chakra zeigt seine Kraft, wenn sich unser Leben und Gefühle wie ein natürliches Fließen anfühlen. Es verdeutlicht die Kommunikation mit dem Inneren, mit dem, was Körper und Seele möchten, mit dem, was uns gut tut. Wenn wir diesen Rufen und Impulsen wahrnehmen und folgen, sind wir in einer harmonischen Verbindung mit dem 2. Chakra.

Es ist das Chakra des Wassers, des Fließens und der Geschmeidigkeit. Als Symbolik hat es daher ein weites Meer mit sternenklarem Himmel und einem Halbmond – was sich als feines Bild zur Meditation eignet. Auch Meeresklang und Wasserrauschen stimuliert das 2. Chakra … weiche, fließende Hüftkreise und sanfte Körperbewegungen aktivieren es.

Der Lotus mit 6 Blütenblättern verbindet ganz mit dem inneren Seelenleben .. es ist der Ort, wo sich die Sinnlichkeit und Emotionalität entfaltet: Sinnesbefriedigung, Sexualität, schöpferische Energie, Erotik und somit Beziehungen sind damit verbunden. Das Leben im Fluss hat etwas damit zu tun sein Inneres wahr zu nehmen und es kongruent ins Außen zu bringen, instinktiv zu wissen, was im nächsten Moment das Richtige (für dich) ist – ungefilterte, ursprüngliche Emotionen und Grundbedürfnisse kommen von hier.

Svadishthana verkörpert das Urogenitalsystem und beeinflusst auch die gesunde Funktion unserer Geschlechtsorgane, also Prostata, Gebärmutter und Vagina (Yoni). Außerdem zählen die Körpersäfte zu diesem Organ: Lymphe, Blut, Speichel, Schweiß, Verdauungssäfte, Sperma, Urin, Tränenflüssigkeit. Das Sinnesorgan ist der Geschmack, das Tatorgan die Zunge, Drüsen - Keimdrüse, Geschmack – salzig.

Harmonisierung des 2. Chakras:

Das Zuhause der Seele birgt alles Unbewusste – wir sind gezwungen in die Tiefe zu gehen, so wir es spüren und harmonisieren wollen: hier wurzelt die Grundlage der Menschlichkeit und der ganz individuellen Persönlichkeit, Geschichte. Um Svadishthana auszugleichen, dürfen wir also auch alles Unbewusste integrieren - “Schattenarbeit”, Integration aller Lebens und Seinserfahrungen, pos und neg. Es ist der Ort der Vereinigung allen Lebens, der Ort, wo es keine Trennung mehr gibt – die Quelle allen Lebens und so auch der Fortpflanzung, welche mit jedem Schöpfungsvorgang verbunden ist – so aktiviert jeder kreative Schöpfungsprozess Svadishthana: innere Bilder und Emotionen in Taten und Leben umgewandelt, ausgedrückt.

Probleme bei und mit den Geschlechtsorganen sowie der Libido und allgemeiner Lebensunlust sowie auch übermäßigem, exzessivem Lebens- und Liebestrieb - Süchte zeigen eine Über- bzw. Unterfunktion des SchöpferChakras.

Ich richte also mein Leben auf Fluss aus, indem ich darauf achte, ob sich meine inneren Bilder, Taten, Worte, Bewegungen und Handlungen fließend und angenehm für mich anfühlen. Ich suche das Wohl-Sein in allem, was ich tue … den “Flow”-Zustand. In dem, was und wer mit gut-tut. Ich befreie mich von allem, was dem nicht entspricht. Dieser spielerische Charakter äußert sich beim gesunden Säugling z.B. durch Lächeln und Blickkontakt, beim Erwachsenen durch Tanzen, Malen, genussvolle Bewegungen, Flirt und spielerischen Austausch mit einem anderen Menschen. Geschmeidige, lustvolle Dreh- und Räkelbewegungen regen dieses Chakra an.




Unterscheide, wann du es öffnen und schließen magst: auf einer überfüllten Straße ist es besser für dich, dass du es geschlossen lässt. Wenn du mit Freunden und deinen Liebsten bist, einen angenehmen Abend und Zeit haben willst, wirst du es öffnen wollen.

Aktivierung von Svadishthana

Das Svadhisthana Chakra kann auf vielfältige Weise aktiviert werden:

⦁ Durch spezielle ⦁ Meditationen, insbesondere durch Visualisierung einer Quelle, eines Flusses oder Wasserfalls, einer reinen Lotusblüte

⦁ Durch spezielle ⦁ Affirmationen, wie „Ich finde Zugang zur Quelle meiner Kreativität“, „Ich fließe mit dem Kosmischen Strom“

⦁ Durch Spezielle ⦁ Pranayamas: Wechselatmung – links ein, kurz Atem halten, rechts aus, kurz halten usw.

⦁ Durch ⦁ Mantras wie die Kernsilbe VAM

⦁ Durch ⦁ Asanas, insbesondere ⦁ Paschimotthanasana - ⦁ Vorwärtsbeuge, ⦁ Matsyendrasana - ⦁ Drehsitz im Lotus, ⦁ Sethu Bandhasana- ⦁ Schulterbrücke, ⦁ Padmasana - ⦁ Lotussitz und Lotusvariationen der verschiedenen Asanas, ⦁ Kurmasana - ⦁ Schildkröte, ⦁ Trikonasana - ⦁ Dreieck, ⦁ Majariasana - ⦁ Katze, ⦁ Yoga Nidrasana - Schlafhaltung der ⦁ Yogis, Yoga Mudra – Vorbeuge im Lotussitz mit hinten verschränkten Armen, sowie alle Hockhaltungen und hüftöffnende ⦁ Übungen

⦁ Durch ⦁ Mula Bandha (Beckenbodenverschluss aller Geschlechtsmuskeln und Anus – sh Muladhara Chakra), ⦁ Ashwini Mudra und ⦁ Vajroli Mudra

⦁ Regelmäßige Massagen/Körperbehandlungen für Geschmeidigkeit, evtl. Mit Öl


Ausgeglichenes Svadishthana:

Du bist frei von Egoismus, Ignoranz, (Über)Lust und Neid. Dein Körper und Geist sind anpassungsfähig und rein, du nimmst deine Instinkte wahr und hast eine gute Beziehung zu ihnen: Sexualität, Geld und Kreativität sind im Fluss. Du musst nicht ständig kontrollieren, gewinnen, ausgleichen oder Andere/Dich beeindrucken. Du lebst das Leben aus Freude und Lust an diesem.

Ashwini Mudra

Setze dich in Ruhe hin und schließe deine Augen: atme etwa 3x tief in den Oberkörper ein - spüre die Ausdehnung von Bauch und Brust und folgende Leere nach dem Ausatmen.

Dann atme tief ein und fülle deine Lungen zu 75% - halte die Luft an und kontrahiere die Beckenbodenmuskeln (Geschlechtsmuskulatur, Schließmuskeln und Anus), halte die Kontraktion 2 Sekunden und lasse wieder los, dann wieder anziehen, 2sek halten, loslassen. Wiederhole das 3x. Atme dann wieder 3x normal in den Oberkörper wie Anfangs tief ein und aus.

Wiederhole diese Technik für 3 Runden, also noch 2x. Du kannst die Übung täglich 1-3x machen, jeweils für 1-3 Runden.

Ashwini Mudra entfaltet seine Wirkung auf körperlicher und geistiger Ebene: Vorbeugung von Hämorrhide, Inkontinenz und Menstruationsproblemen sowie Prostataleiden. Sie normalisiert und sublimiert die Sexualenergie sowie die Ausscheidungsenergie auf beiden Ebenenen – sie macht den Geist aufnahmefähig, durchlässig und wach.


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