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Liebe...

January 5, 2019

„Es ist Unsinn - sagt die Vernunft.
Es ist was es ist - sagt die Liebe.
Es ist Unglück - sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz - sagt die Angst.
Es ist aussichtslos - sagt die Einsicht.
Es ist was es ist - sagt die Liebe.
Es ist lächerlich - sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig - sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich - sagt die Erfahrung.
Es ist was es ist - sagt die Liebe.“

Erich Fried

 

 

Schon in der Schule mein Lieblingsgedicht..... mhhhh

doch worum geht's da, worum geht's in der Liebe?

 

Ein kleiner Ausflug in meine Sichtweise dazu... grundsätzlich für mich geschrieben, und alle Liebewesen, die sich davon auch etwas mitnehmen können.

 

Grundsätzlich ein Gefühl der Verbundenheit.... der Zuneigung und des Mögens... Verbundenheit kann auch empfunden werden, wenn sich Bedürfnisse, Wünsche, Lebenskonzepte, Werte, Interessen überschneiden. Auch gemeinsame Zeit und Erlebnisse können zwei Seelen miteinander verbinden. Sich irgendwie zu treffen, auf "einer Wellenlänge" zu sein, gemeinsam oder gleich bzw ähnlich zu "schwingen" schafft Verbundenheit.

Rein evolutionsbiologisch war Liebe eine Strategie eine Rasse oder Gruppe fortbestehen zu lassen.

Die Liebe ist ein göttliches Geschenk.... solange wir sie fühlen und leben, bleiben und sind wir mit dem Höchsten verbunden.

 

Wie oft empfinden wir sie als Unsinn, Unglück, aussichtslos etc., wie es das Gedicht beschreibt. Doch tatsächlich ist die Liebe all das gleichzeitig, und doch nichts, da sie alles ist. Was vorerst kontrovers klingt ist so rein in seiner Bedeutung..

 

Wahre Liebe lässt alles sein, bewertet nicht zwischen gut und schlecht, wahre Liebe schließt ein und niemals aus - sie strebt nach Einheit - so individuell wir als Wassertropfen sind, so einheitlich verschmelzen wir doch irgendwann in einer Quantensuppe, dem Meer.

 

Diese ist unser Ursprung: selbst wenn wir unsere Wege neu erkunden oder Aggregatzustände verändern, kommen und gehen wir irgendwann wieder in's Meer zurück und sind somit immerwährender Teil dieses.

 

Diese Einheit zu erfahren bedeutet die bedingungslose Liebe zu erkennen, hinter allem was ist, allem was wird und allem was war. So lautet auch die Definiton von Liebe nach dem Yoga Vedanta, dem vedischen Philosophie, Lebens und Glaubenssystem der Yogis.

 

Leicht gesagt... auch getan? Jederzeit, wenn DU willst :)

 

Wir alle suchen sie - die Liebe. Zahlreiche Songs, Gedichte, Filme, Romane und Geschichten handeln von ihr - was uns alleine schon zeigt und beschreibt, wie komplex dieses Thema in ihrer Einfachheit ist. Was wir verstehen müssen ist, dass wir aus dieser Einheit kommen, dem Meer, der Quantensuppe. Dort wo wir herkommen war und ist alles eins, gelandet in Mamas Bauch und auf dieser Erde beginnt die Reise durch die Dualität.

 

Auf dieser gibt es so viele scheinbar kleinere, scheinbar größere Hindernisse. Oftmals verwechseln wir wahre Liebe aus unserer tiefen Sehnsucht heraus mit Abhängigkeitsbeziehungen und Verbindungen, die uns mehr schaden, als dass sie uns guttun, Süchten (die viele Gesichter annehmen), Geld, Karriere und anderen Besitztümern, die uns kurzzeitige Befriedigung schenken. Tatsächlich stellt diese Sehnsucht sowohl unseren größten Antrieb, als auch unseren größten blinden Fleck dar.

 

Solang wir uns diesem nicht bewusst sind, akzeptieren wir so vieles, damit sich die Leere als täuschend echt gefüllt anfühlt. Doch komischerweise bleibt immer eine Stimme die dir leise zuflüstert, dass es nicht genug ist, sei diese noch so leise....

 

Und tatsächlich passiert es, dass ersehnter Partner vor uns steht und wir es dann bravourös schaffen das Zusammenkommen zu boykottieren, oder wir sind schon in der Beziehung und leben unsere Schatten aus, wir empfinden die Partner als Belastung oder als nicht gut genug, oder sie kriegen ständig unsere Launen ab, je nach Muster... oder aber wir sind nicht frei zuzulassen, was wir wirklich wollen, weil wir in einer schädigenden Beziehung stecken und uns die Sicherheit dieser mehr gibt als den Mut zu haben sich auf neues LiebesTerrain zu wagen.

Verliebtsein als purer Zeitvertreib oder Berauschung an der Sexualität - die wahre Bedeutung der Liebe geht unter, wir vergessen worum es wirklich geht. All diese Spielchen können tiefe Wunden hinterlassen... und sind Teil der Herausforderungen eines Menschenlebens - in der Yogaphilosophie werden sie Kleshas genannt, die Strukturen und Muster im menschlichen Geist, die die Wahrnehmung und Handlungsmuster steuern und uns in Situationen bringen, die als leidvoll erfahren werden - bis wir sie durchschauen. Sie sind Unwissenheit, Identifikation/Ego, Wunsch, Abneigung und Furcht - sie werden mit Unkraut im menschlichen Geistesgarten verglichen und jede/r neigt je nach Persönlichkeit, Erfahrung und Energietypus zu mehr oder weniger zu ihnen. Sie sind auch der Grund, warum es soetwas wie Psychotherapie, Beratung und sonstige pyschologische Tätigkeitsfelder gibt, warum Selbst-Erfahrung und Selbst-Reflexion funktionieren und oft notwendig sind.

 

...bis wir erkennen, dass all das eine Entscheidung ist. Wahre Liebe ist nichts, das vom Himmel fällt. Und doch... Denn wahrlich ist sie immer da, der Zugang ist immer frei - doch wir müssen, dürfen uns für ihn entscheiden. Nur wer sich für die Liebe entscheidet, wird sie auch erfahren - ob in der Familie, Liebesbeziehungen, Freunden, KollegInnen, KlientInnen etc.

 

Dualität ist unser Zuhause - Yin und Yang, Ha Tha, Sonne Mond, Tag Nacht, Feuer Wasser, Licht und Schatten. Sie sind immer beide da - in uns und im Außen. Es geht darum, wofür wir uns entscheiden - in jedem Moment. Ich wähle die Liebe zu sehen - in mir und in Allem. meistens zumindest ;) und wenn nicht genieße ich die Tauchgänge in und mit meinen Schattenseiten - im Respekt aller versteht sich.

 

Die unterste Stufe der Liebe ist rein körperlicher Sex.... die höchste Stufe ist Mitgefühl - wie immer ist die Mitte beider Liebe. Sex kann sich in Liebe verwandeln, so wir ihn mit wachem Geist praktizieren, die Intention dahinter bewusst setzen.... wenn diese Liebe in Meditation übergeht entsteht Mitgefühl. Osho sagte, dass Sex der Samen sei, Liebe die Blume und Mitgefühl der Duft.... Buddha definierte Liebe plus Meditation als Mitgefühl. Wenn die Liebe sich von der eines Bettlers zu der eines Königs und Königin verwandelt, wenn du bereit bist nur zu geben - wenn du rein gar nichts zurückhaben willst... und das aus reiner Freude am Geben.

 

Gott liebt frei von Bedingungen: er unterscheidet, bewertet oder verurteilt nicht. Diese bedingungslose Liebe wird auf vielen spirituellen Pfaden verfolgt, z.B. dem Bhakti Yoga, dem Yoga der Hingabe - Mantren, Rituale, Rezitationen, Kirtans (Lieder, Gesänge) sowie Pujas (Gotteszeremonien) und Sevas (Dienste, Arbeit) dienen dazu diese Verbindung zu stärken. 

 

Göttliche Liebe scheint wie die Sonne - immer und für jeden. Auch wenn manchmal Wolken auftauchen, liebt er/sie/es uns als seine/ihre Kinder immer und überall, egal was wir tun. Bedingungslos. Es gibt keine Fehler, Vergehen, die er uns nicht verzeihen würde. Spüren wir das? Lassen wir es zu? Manchmal verdecken Glaubensmuster oder Erfahrungen wie Wolkendecken diese Verbindung, dennoch ist sie immer da. Wenn wir uns auf sie ausrichten, immer, wenn wir es wollen... Und hörst du ganz genau hin, bekommst du Antworten auf alles, was du fragst - sie drücken sich manchmal in Gedanken, manchmal in Taten aus oder irgendwelchen Inspirationen, die du erfährst, Werken, die du tätigst. Wie bei Neale Donald Walshs Gespräche mit Gott antwortet er auch uns - so wir hinhören.....

 

Für Gott ist das ein dauernder Seinszustand, sein Befinden, seine Ausrichtung  - sie kann gar nicht anders - aus diesem heraus entstand auch das Universum, der Kosmos - was auch der Grund dafür ist, dass alles von ihm und ihrer Energie durchzogen ist - ALLES ist Gottes Schöpfung, selbst die Dinge, die der menschliche Geist als unschön, böse oder unpassend bewertet. (aus dem Urlaut "OM" entstand das Universum, das alles durchzieht - der Urlaut jedes Lebewesens und Dings ist OM) Er/sie/es ist genau so göttlich, wie das leuchtendste Engelwesen oder der heiligste Gutmensch - Gott gibt uns die Möglichkeit frei zu wählen, was für uns und unseren Weg geeignet, passend und richtig ist.

 

Deshalb gibt es für Gott kein richtig und kein falsch..... ein Zustand, der nur für Gott vorbehalten ist, dem wir uns Menschen je nach Aufgabe mehr oder weniger annähern dürfen und können, genau so wie wir entscheiden dürfen, wie wir unser Leben gestalten wollen - auch Freiheit ist Gottgegeben und in diesem Sinne gehen wir unseren Weg immer in seiner Begleitung - ist das nicht wunderbar????

Das ist die Aussage des Gottesglaubens - frei von Intepretation der verschiedenen Religionen.

 

So wie Gott uns vertraut sollten auch wir vertrauen, zum einen in uns, dass wir das uns bestmögliche tun - zum Anderen in den Anderen, sodass dieser auch auf diesen Pfaden wandert. Und wenn nicht, ebensolches Vertrauen wieder in uns zu setzen um das zu erkennen, oder von Gott zur Erkenntnis geführt zu werden und dann die Entscheidung treffen können, die uns und zum Wohle des Ganzen passend erscheint, sich anfühlt.....

 

Egal was ein Mensch tut und wo er steht.... es zeigt seinen momentanen Stand im Leben und vielleicht Bewusstsein oder dem Trigger eines Musters etc, dennoch ändert es nichts daran, dass ersie genau so göttlich ist, wie wir - es ändert nichts daran, dass ersie Sat-Chid-Ananda ist = Wissen, Bewusstsein, Freude. Sollte auch der Andere durch Trübungen seines Geistes diesen Ursprung in sich und allem nicht spüren, kann ersie sich durch uns wieder damit verbinden, sein wahres Sein und Wesen durch uns erkennen, daran erinnert werden.... die Wolken lichten sich, die Sonne wärmt ihnsie und das Herz wieder.

 

Grundgefühle von Verbundenheit, Mitgefühl, Offenheit und Freude zu allen Lebewesen, Menschen, Tieren und der Natur..... diese Liebe bleibt auch bei Enttäuschung oder Verletzung, sie ist mit dem Grund des Menschen verbunden - spirituelle Liebe umfasst Feindesliebe, Nächstenliebe. Schon Jesus sagte als er am Kreuz hing "Vergib Ihnen Vater, denn sie wissen nicht, was sie tun!"

 

Wir alle erfahren Enttäuschung, Verletzung und Schmerz, auch zugefügt von anderen Personen.... die spirituelle Liebe sieht den Kern dessen - sie sieht das verletzte, ängstliche Wesen hinter der Maske der Aggression oder Gewalt.... sie sieht das Wesen, das allumfassende Liebe noch nie erfahren hat- dann sei du diederjenige, die es wieder in ihm wachruft, es zeigt....

"liebe deinen Nächsten so wie dich selbst!" auch das waren Worte von Jesus... wir sind alle am Weg, am Weg uns und unsere Mitmenschen zu lieben, so wir uns dem öffnen und das wollen, so wir die Sonne in unser Herz einladen WOLLEN - wir wissen ja, dass uns Gott bedingungslos liebt, er IST, somit IST sieer alle Leben, Inkarnationen, Situationen und Erfahrungen da, so wir uns irgendwann vielleicht doch an ihnsie wenden wollen.....

 

Und wenn es am schwierigsten ist, frage sieihn um Rat und er wird antworten.... hier und da sein, überall sein, wo du bist, wir sind. Manchmal in Worten, in Geschehnissen, Formen, Situationen, Menschen, Tieren....

 

Er liebt uns bedingungslos.... er will auch, dass es uns gutgeht.... er gibt uns die Freiheit zu wählen, was wir wollen.... so es auch manchmal anstrengend oder fordernd sei, werden wir unterstützt. So dürfen wir also mit Bedacht wählen, was wir tun, glauben und handeln wollen....

Wie wir mit unserer Energie umgehen wollen.... was für uns richtig ist.... was Dualität für uns bedeutet und wie wir sie integrieren wollen.

...... was Beziehung, Sexualität, Familie, Freund- und Gemeinschaft für uns bedeutet, wie wir diese leben wollen... wer WIR sind.... und WIE und mit WEM wir gehen wollen..... in jedem Moment....

 

1. Korintherbrief

 

"Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

Und wenn ich prophetisch reden könnte / und alle Geheimnisse wüsste / und alle Erkenntnis hätte; /

wenn ich alle Glaubenskraft besäße / und Berge damit versetzen könnte, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte / und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, / hätte aber die Liebe nicht, / nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand.

Die Liebe hört niemals auf. /

Prophetisches Reden hat ein Ende, / Zungenrede verstummt, / Erkenntnis vergeht.

Denn Stückwerk ist unser Erkennen, / Stückwerk unser prophetisches Reden;

wenn aber das Vollendete kommt, / vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war, / redete ich wie ein Kind, / dachte wie ein Kind / und urteilte wie ein Kind.

Als ich ein Mann wurde, / legte ich ab, was Kind an mir war.

Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse, / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.

Jetzt erkenne ich unvollkommen, / dann aber werde ich durch und durch erkennen, / so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; / doch am größten unter ihnen ist die Liebe."

 

so wende dich wenn du magst in jedem Moment an die Liebe.... lass sie deine Intention hinter allem sein, was du bist und tust.... so du Liebe verbreiten, erfahren, vorleben willst.... und lass auch du  dich überzeugen davon, dass die Liebe nach und vor allem der schönste Pfad ist, dem wir folgen können.....

 

Ich als Krieger-Mentalität habe mich entschieden.... ich bin für die Liebe hier - und wenn ich kämpfe, dann nur für die Liebe und die Vermeidung jedes weiteren Krieges! Dhanyavad- auch für alle Menschen, Situationen und Herausforderungen, die mich das herausfinden haben lassen....

 

 

 

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