"... you just have to do what you love & hope that other people will love it too!" - joan jett.

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Demut - gefühlt!!

January 6, 2019

"Demut besteht nicht darin, sich geringer als die Anderen zu fühlen, sondern sich von der Anmaßung der eigenen Wichtigkeit zu entfernen." - Matthieu Ricard

 

 

 

Schließlich sind wir doch alle nur Bäume aus demselben Wald.... und könnten jederzeit gefällt werden- so es das Höhere, Gott, Göttin oder wie auch immer, so will.

 

Schon in der griechischen Mythologie wurde Ikarus für deinen Hochmut und unverschämten Griff nach der Sonne, die als ein jedes "zu viel" gedeutet werden kann mit seinem Fall bestraft. Nicht nur das, die Götter werteten dies als Beleidigung.... er verspottete damit ihr Wissen und ihre an ihn ausgesprochene Warnung weder zu hoch, noch zu tief zu fliegen - "Hochmut kommt vor dem Fall", "wer hoch fliegt, fällt auch tief...", all das sind Sprichwörter, die wir wahrscheinlich alle schon mal gehört haben.

Auch in der Bibel oder der Bhagavad Gita finden wir Zusammenhänge.

 

Zum einen ist es das Polaritätsprinzip, dass sich alles irgendwann ausgleicht. Es gehört zu den Naturprinzipien. Ein zu viel erzeugt ein zu wenig, und umgekehrt.... das lässt sich auf alles umlegen. Wird ein großartiges Buch geschrieben, müssen dafür Bäume gefällt werden, um es drucken zu lassen. Wird Plastik verwendet, verschmutzt das schlussendlich die Meere - verwenden wir aus Maisstärke oder Bienenwachs produziertes Plastik, ist das zwar biologisch, dennoch ist der Preis dafür die Ausbeutung der Bienen und zusätzlicher Aufwand in der Maiswirtschaft - wo noch der Zustand unserer Böden hinzukommt.... wenn wir als PraktikerInnen Kräuter und dergleichen verwenden, die aus anderen Ländern kommen, erzeugen auch die CO2 Ausstoß + meist Plastikmüll.....

alles strebt gen Ausgleich und Balance, Harmonie... so ist auch Harmonia, die Göttin des Friedens, die Tochter eines Kriegsgottes.

 

Demut ist bedeutet das Ganze wahrzunehmen und sich als Teil dessen zu erfahren.... zu sehen, dass alles Gottes Schöpfung ist, er gibt und nimmt, so wie sieer es für richtig hält. So empfiehlt es sich nie zu sicher zu sein, aber auch nie zu unsicher.... ein MIttelweg wird von spirituellen Lehren empfohlen....

 

Demut ist, wenn es kein Wollen oder Handeln mehr gibt... die Irrwege des Ego durchschauen, wenn wir hinter all das blicken - in das Sein. Solange wir Handeln sind wir nicht unseres Selbst bewusst, auch nicht des Anderen - Handeln ist der Weg des Ego, nur das Ego kann dazulernen und sich weiterentwickeln.... Persönlichkeitsentwicklung, Wissenschaft,... alles Wege des Ego. Sein kann man und frau nicht lernen - wir sind es, hier und jetzt, immer... Demut ist unser usrpünglicher SeinsZustand. Sein befindet sich hinter allem Denken und Ersehnen, Wünschen, sein ist hier und jetzt, ohne tun.

 

Wenn Handeln, Wollen und Werden endet, endet der Stolz.... wir tauchen ein unseren Urzustand, wo wir alle Eins SIND. Wo wir alle GLEICH sind.... gleich-wertig, gleich-gültig, gleich im Sein, oft sehr anders im Ausdruck... nur unser (Energie)Ausdruck unterscheidet sich  mal mehr, mal weniger je nach Konstitution.

Handeln und Wollen entstehen so oft aus einem (Selbstwert)Mangel oder Wunden der Kindheit, des Lebens heraus... sie sind Ersatzbefriedigungen für die Leere in unserem Herzen. Und Zeichen einer verwahrlosten Seele - von sich selbst und Anderen... Doch nur wenn wir uns zuerst um uns kümmern, wir für uns selbst Liebe und Akzeptanz, Mitgefühl und Verbindung empfinden, können wir es für Andere, kollektiv.

 

Eine spannende Übung ist sich dabei vor den SPiegel zu stellen und sich selbst zu sagen "ich werde sterben!".... er eigenen Vergänglichkeit bewusst werden - das aufgeblasene Ego wird plötzlich ganz bescheiden und klein. Denn oft steckt die Angst vor dem Tod hinter vielen Ersatzbefriedigungen.

 

Demut bedeutet die Großartigkeit der Schöpfung und ihre Mysterien anzuerkennen.... zu wissen, dass wir nichts wissen, auch wenn wir meinen viel zu wissen. Erworbenes Wissen darf mit Weisheit, einem tiefen Seelenwissen gepaart werden.... um eins zu sein.

 

Es bedeutet für mich anzuerkennen, dass wir alle im selben Boot sitzen: wenn es schaukelt schaukeln wir alle mit.... wenn es friedlich und still ist, erfahren wir es alle, so wie wir alle untergehen, sollte es untergehen. und dabei ist vollkommen egal, was wir dabei anhaben, welche Ausbildungen oder Titel wir haben, welche Autos wir fahren.... welchen spirituellen Pfaden wir folgen und wie lange....

 

im Grunde sind wir alle nackte Affen, wir sind alle ungeschminkt und sehen mit ein paar mehr oder weniger großen Abweichungen gleich aus.... wir sprechen vielleicht andere Sprachen, doch fällt es uns leicht mit Händen und Füßen zu verständigen, so wir das wollen. Denn kollektiv sprechen wir die Sprache des Herzens... und auch die Wissenschaft hat schon bewiesen, dass dieses Energiefeld zum einen weiter reicht als das Feld des Gehirns, zum Anderen mit allem verbunden ist- es ist nämlich die Schwinung unserer Erde. wir denken an den kosmischen Urlaut OM.....

 

Menschlichkeit, Natürlichkeit, Herzlichkeit.... sind unser Ursprung. So sahen es vor uns schon so viele Völker, die ihr Wissen verbreiteten und mit den Menschen teilten und tun es heute noch, so sie noch existieren....

 

Schmanismus zB stammt aus Zentralasien, kommt aus der tungusischen Sprache und bedeutet "Einer, der mit Hitze und Feuer arbeitet!" Die Hitze, die Wärme und die Stärke des Herzens und das Feuer, die Kraft und die Umsetzung des Geistes!

 

Dieses Lernen heißt für mich Lebenslernen.... (Selbst)Erfahrung.... woraus Weisheit entsteht. So kann ein Junger nie so viel wissen, wie ein/e weise/r Alte/r.... was gerade in meinem Alter oft vergessen wird. Alles Wissen ist uns zugänglich - wir meinen uns alles selbst lehren zu können und dann vermutlich auch noch die Älteren herumzukommandieren.... die Wirtschaft bevorzugt das natürlich, da die Jungen (noch) leistungsfähiger sind, bis sie dann mit Mitte 30 durchbrennen, so sie nicht auf sich achten.... wir könnten die weisen Alten ja einfach fragen ;) sie haben es nicht nötig uns mit ihren Weisheiten nachzulaufen, denn sie wissen, dass wir es spätestens selbst erfahren- oder auch nicht, und das ist auch gut. oder so..... selbst das müssten wir sie fragen ;)

 

Egal was wir gelernt haben, wer wir sind oder meinen zu sein.... wie viel Besitz und Reichtum wir haben mögen.... haben wir es auch im Herzen??? Wahrer Reichtum ist ein erfülltes Herz, Liebe für sich und Andere, die tiefste aller Verbundenheiten zu empfinden, egal was mein Gegenüber tut: das "Wissen" darüber, dass wir alle am Weg sind... Menschen sind mit Geschichten, die Andere nicht wissen und vielleicht nie erfahren werden.... wir wissen nichts. Wir sind. Hier und jetzt. ewig.

 

Wir können alles erreichen, am Sein ändert sich nichts.... wahren inneren Frieden finden wir, wenn wir trotz all unserer weltlichen Bedeutung/Aufgaben/Besitztümern/Achievements erkennen, dass wir immer klein und unwichtig bleiben, auch wenn wir kollektiv gesehen wichtiges tun.... das ist unsere Rolle, auch mit dieser dürfen wir lernen Identifikationsfrei zu bleiben!

 

Deshalb ist Demut die Grundlage in allen Bereichen unseres Seins und Wirkens, aller spirituellen Lehren und Kampfkünste.... aller Kraft, die wir auf welcher Ebene auch immer entwickeln.... jedes Menschlein, das schonmal richtig krank oder verletzt und vorher topfit war, kennt das... jemanden verloren hat.... jedes Menschlein, das (geld)reich war und alles verloren oder verspielt hat.... jedes, das Energien ausgelebt hat in welcher Form auch immer und dafür den Kater, Beziehungsprobleme, Alleinsein, Verlust, Drama und Schmerz erlitten hat....

 

Jedes laut sein, Arroganz und Angebrei, Gewalt und Missbrauch, Herrschaft über Andere auf welcher Ebene auch immer kommt aus einem Fehlen der Demut... das sich nicht selbst-bewusst-sein. Sie sind weder gut noch schlecht, sondern eine Unterschrift unserer derzeitigen weltlichen Situation... denn jede und jeder wirkt mit seinem und ihrem Verhalten im Kleinen und hinterlässt so die Spuren im großen Ganzen.

 

Ehrfurcht vor dem, was wir nicht können oder wissen. Ehrfurcht vor der Schönheit und der Gewalt des ein und desselben. vor dem großen Ganzen, das ich höchstens fühlen, niemals erfassen oder wissen kann. das Werden und Vergehen der Natur.... dem ewigen Leben und Sterben.... kommen und gehen.

 

Und schon der kleine Prinz wusste, dass das Wesentliche für die Augen unsichtbar - aber allemal mit dem Herzen spürbar ist.

 

Deshalb dürfen wir bei uns anfangen.... immer - und immer wieder!

 

 

 

 

 

alles, was ich hier schreibe, gibt meine mehr/weniger beschränkte/weite Sicht und Fühlweise auf die Dinge, Menschen, Zustände wieder... alles hier ist auf MEINEM Mist gewachsen ;) und ich bin nur ein Produkt aus vielen Lehren meiner großartigen LehrerInnen, FreundInnen, Familienmitgliedern, Leben(serfahrung) (kurz bedeutet nicht unintensiv oder seicht ;)), wissenschaftlichen und spirituellen Texten, Übungen und einem ewigen, täglichen D'ranbleiben. Also.... wem es gefällt, ist herzlich eingeladen sich daran zu  bereichern und zu erfreuen, vielleicht sogar zu teilen, und wem nicht, einfach nicht lesen ;) in ewiger Dankbarkeit an alles, das, wer mich dabei begleitet hat und tut. in jedem Moment

 

 

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